Manuka Honig - meine Wunderwaffe!

Heute möchte ich euch meine kleine Wunderwaffe vorstellen. Wirklich. Dieser Honig ist ein absoluter Alleskönner und hat mir schon in den unterschiedlichsten Lebenslagen geholfen.

Von Anfang an - fangen wir bei der Herkunft an:


Woher kommt der Honig?
Er wird von Honigbienen aus dem Nektar der Südseemyrte (Manuka) gewonnen. Diese Pflanze hat ihre Heimat in Neuseeland und im Südosten von Australien. Schon seit langer Zeit nutzen die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, die Pflanze an sich und auch den Honig als Heilmittel.

Honig ist nicht gleich Honig
Nein, wirklich nicht. Der Manuka Honig ist wirklich etwas ganz besonderes, da er eine starke antibakterielle Wirkung besitzt. Honig besteht zu 80% aus Zucker, der den Bakterien Wasser entzieht, somit können sie sich nicht mehr vermehren. Schon einmal gut. Aber es geht noch weiter. Außerdem enthält der Honig Methylglyoxal und genau hier versteckt sich die antibakterielle Wirkung. Unser heimischer Honig enthält sicher auch Methylglyoxal, aber in so geringen Mengen, dass er kaum Wirkung zeigen würde. Anders jedoch der Manuka Honig, dieser enthält bis zu 800 mg / Kilogramm (haushaltsüblicher Honig hingegen nur 20 mg), übrigens kann man ab 100mg mit einer antibakteriellen Wirkung rechnen. Da wären wir gleich beim nächsten Punkt, denn:

Manuka Honig ist nicht gleich Manuka Honig
Wie schon beschrieben, ist es wichtig, beim Kauf (in der Apotheke oder im Reformhaus) auf die Menge an Methylglyoxal im Honig zu achten. Es gibt Honig mit einem MGO (Wert für Methylglyoxal) von 100, 250, 400 und 550. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der 400er schon großartig wirkt. Seit einiger Zeit gönne ich mir sogar den 550er (kleines Geschenk an mich selbst) und ich finde (oder bilde mir ein, aber hey, ein Hoch auf den Placeboeffekt) er wirkt noch schneller/besser.

Wogegen wirkt der Honig denn nun eigentlich?
Also, der großartige Manuka hat nicht nur eine antibakterielle Wirkung, sondern er wirkt ebenfalls antiviral und antimkotisch, also eine Waffe gegen Viren und Infekten und gegen Pilzinfektionen. Wahnsinn, oder?
Der Honig kann sowohl äußerlich, als auch innerlich angewendet werden. Auch hier gibt es fast nichts, wogegen der Honig nicht hilft, ich möchte in meinem Artikel aber speziell auf die Dinge eingehen, bei denen ich ganz persönlich gute Erfahrungen gemacht habe:


  • Herpes

Alle Mitleidenden unter Euch werden mir zustimmen – diese Dinger nerven unendlich! Nicht nur dass sie echt doof aussehen, nein, sie schmerzen auch noch doppelt so schlimm. Bei mir oft ein Gruß von meinem Immunsystem, frei nach dem Motto „schalt mal einen Gang runter“. Jedenfalls hab ich schon fast alles ausprobiert - Pflaster, Cremes, Zahnpasta, Föhntherapie und so weiter. Ja, und was soll ich sagen: die Honigtherapie schlägt bei mir am besten an. Die betroffene Stelle schon beim klitzekleinsten Kribbeln (und auch danach mehrmals am Tag) mit einem Wattestäbchen mit Honig betupfen und siehe da – der Herpes hat sich entweder gleich wieder verabschiedet oder ist nicht so imposant wie sonst erschienen. Daumen hoch also!


  • Halsschmerzen, Schnupfen und Bronchialerkrankungen

Kratzen im Hals ist oft das erste Anzeichen einer anschleichenden Erkältung. Wenn ich merke, mein Körper ist angeschlagen, dann gönne ich mir jeden Morgen (auf nüchternen Magen) und jeden Abend (1 Stunde vor dem Essen) einen Löffel Honig und lasse ihn gaaaanz langsam im Mund zergehen. Eine Wohltat für kranke und entzündete Rachen.


  • Blasenentzündungen

Toi, toi, toi – ich hatte schon länger nicht mehr das Vergnügen einer Blasenentzündung, weiß aber noch zu gut, wie es sich anfühlt – schrecklich. Ich habe über den Tag immer eine riesen Kanne Kräutertee mit Manuka Honig getrunken. Der Honig hilft zusätzlich die Erreger auszuschwemmen.

  • Wespen- und Mückenstiche

Der Juckreiz wird deutlich weniger, sobald ein wenig Honig auf die betroffene Stelle getupft wird. Echt. Probiert’s aus.

Es gibt wirklich haufenweise Anwendungsmöglichkeiten. Wer noch tiefer in die Materie einsteigen will, kann gerne hier weiterlesen:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/manuka-honig-ia.html

Auch wenn eine konkrete heilende Wirkung noch nicht ausreichend wissenschaftlich belegt ist - für mich ist der Honig wirklich nicht mehr wegzudecken. Ich habe ihn mittlerweile sogar in eine kleine Dose für die Handtasche abgefüllt, damit ich das gute Zeug immer bei mir habe. Da ich aber nicht der einzige Manuka Fan bin und sich der Absatzmarkt mittlerweile über die ganze Welt erstreckt, könnt ihr euch sicher vorstellen, dass viele auf der angesagten Honig Welle mitreiten wollen und es so nicht nur vertrauenswürdige Angebote auf dem Markt gibt. Soll heißen: viele Fälschungen sind im Umlauf. Manuka Honig wird als solcher deklariert, enthält aber kaum das heilende Methylglyoxal, es handelt sich sozusagen um „stinknormalen“ Speisehonig. Deswegen achtet beim Kauf darauf, dass der Honig tatsächlich einen konkreten MGO Wert aufweist, alle anderen Formulierungen sind fragwürdig. Ich bestelle meinen Honig auch lieber nicht im Internet, sondern wende mich lieber an das Reformhaus meines Vertrauens.

Wie sieht es aus? Habt auch ihr Erfahrung mit dem klebrigen Heilmittel?

Oh, da fällt mir ein, eine Sache habe ich aber doch noch auszusetzen: es ist so schade, dass der gute goldene Tropfen in eine Plastikverpackung abgefüllt wird. Eine Glasverpackung wäre doch soviel besser, schöner und gesünder!

Ansonsten – lasst es euch schmecken

(ja, er schmeckt auch noch  absolut lecker!)

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Kommentare: 3
  • #1

    ilona (Donnerstag, 03 Dezember 2015 19:54)

    Auch ich nehme den Wunder Honig und ich kann nur sagen es gibt nichts besseres.

  • #2

    Enrico Sachadä (Samstag, 16 Januar 2016 10:07)

    Hallo, ich kann das bestätigen. Gestern Honig gekauift, gleich auf das fiese Herpes drauf geschmiert - mehrfach und es hat sich nicht mehr ausgebreitet und ist auch schon etwas zurückgegangen. in einziger Nachteil, der Honig ist extrem teuer, aber viel besser als alles andere und wenn er wirklich hilft und auch noch gut schmeckt, dann nehme ich diesen Nachteil in Kauf;-)
    Eins sollte man auch noch bednekn, es ist die reine Natur und das ist immer viel besser als jede Chemie, denn wir sind doch Naturwesen!
    MFG

  • #3

    Karin Kleber (Montag, 28 Mai 2018 12:57)

    Toller Beitrag, ich kann euch noch diese Seite ans Herz legen, da findet Ihr diverse Studien zum Thema: https://www.manuka-neuseeland.info/studien.html